Totenkalt von Stuart MacBride über Lovelybooks

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Lovelybook-Leserunde Totenkalt von Stuart MacBride über Lovelybooks *Anzeige*

Totenkalt von Stuart MacBride Cover Probenqueen

 

Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Benachrichtigung bekam, dass ich bei der Leserunde von Totenkalt auf Lovelybooks.de teilnehmen durfte. Ich lese unglaublich gerne Thriller.

 

Totenkalt von Stuart MacBride Lovelybooks Lesezeichen Probenqueen

 

Das Buch Totenkalt von Stuart MacBride ist bereits der 10. Band der Logan McRae Reihe. Ich fand die Story im Klappentext unglaublich spannend. Und genau so fängt dieser Thriller auch an. Atemberaubend. Spannend. Brutal. Ich dachte, es würde so weiter gehen.

Klappentext Totenkalt von Stuart MacBride 

Martin Milne wird bereits seit drei Tagen vermisst, als Sergeant Logan McRae und sein Team eine Leiche finden. Der Tote liegt nackt, gefesselt und mit einer Plastiktüte über dem Kopf in einem Wald nahe der schottischen Küste. Doch es ist nicht Milne – es ist dessen Geschäftspartner. Ganz in der Nähe hatte man kurz zuvor die Studentin Emily Benton erschlagen aufgefunden. Hängen die Fälle womöglich zusammen? Die Ermittlungen leitet DCI Roberta Steel, die mit ihren Leuten aus Aberdeen in das Küstenstädtchen Banff kommt. Steel war früher McRaes Vorgesetzte, und das Verhältnis der beiden ist äußerst angespannt. Nun müssen sie sich zusammenraufen, um die beiden Morde aufzuklären. Oder sind es längst drei Morde? Von Martin Milne fehlt nämlich noch immer jedes Lebenszeichen…

 

Totenkalt von Stuart MacBride Klappentext Probenqueen

 

Handlung

Logan McRae ist quasi ein Super-Polizist, den nicht mal der härteste Schläger außer Gefecht setzen kann. Er ist unermüdlich im Einstecken. Egal ob im Beruf, mit der Ermittlungsleiterin DCI Roberta Steel, die als Frau ziemlich männlich und hart dargestellt wird. Noch privat, wo er bei seiner Liebsten über Tod und Leben entscheiden soll. Gefühle zeigt er nicht, jedoch gibt es einen tiefen Einblick in seine Psyche. Wie er versucht, eine Lösung für den Mord an dem Geschäftspartner von Martin Milne zu finden. Oder wie er am besten mit einer sogenannten weißen Weste aus einem dubiosen Verhältnis heraus zu kommen versucht.

Wer nun denkt, es geht  hier tatsächlich nur um die Lösung eines Mordfalles, der hat sich geirrt. Dieser rückt immer weiter in den Hintergrund, wird immer mal wieder erwähnt, damit er nicht in Vergessenheit gerät. Doch Hauptthema ist im Prinzip die Figur Logan McRae, mit allen Facetten seines Charakters. Obwohl er so ein hart gesottener Kerl ist, handelt er sich aus mir unerfindlichen Gründen meine Sympathie während der Handlung ein. Vielleicht weil in der harten Außenschale doch ein weicher Kern sitzt, wer weiß?

Der Autor beschreibt einzelne Szenen so dermaßen genau, dass das Buch alleine schon die perfekte Vorlage für einen Film abgeben würde. Es sind im Buch sehr viele Charaktere die zusammenspielen. Sie werden jeder für sich einzeln so genau dargestellt, was die ganze Sache manchmal etwas unübersichtlich macht. Wer jedoch gut ist, alles in seinem Kopf abzuspeichern und an der entsprechenden Stelle abzurufen, wird mit diesem Buch glücklich sein.

Eines kann ich sagen, auf die Lösung des Mordfalles kommt ganz gewiß kein Leser so schnell. Es gibt eine klitzekleine Stelle im Buch, die darauf hinweist, doch sie verschwindet im Großen und Ganzen so schnell im Geschehen, dass ich zum Schluß nur gestaunt habe.

Seid Ihr auf der Suche nach einem Thriller, der viele starke Charaktere beinhaltet? Teilweise derbe Dialoge hat und eine gewisse Brutalität mit sich bringt? Dann seid Ihr bei Totenkalt an der richtigen Adresse.

 

 

Fazit

Ich persönlich habe mich selten mit einem Thriller so dermaßen schwer getan. Ich hatte meine Probleme, die einzelnen Figuren auseinander zu halten. Mir fehlte der rote Faden zum eigentlichen Mordfall. Zuviel hin- und her. Dabei fing das Buch so vielversprechend an. Jedoch sind es mir einfach zu viele Geschichten die in der Story eingearbeitet sind. Teilweise zähflüssig geschrieben. Auch mit den derb geschrieben Dialogen zwischen McRae und Steel tue ich mich ein schwer. Die Brutalität ist nicht übermäßig, jedoch sehr ausdrucksvoll bis ins kleinste Detail beschrieben, so dass ich die Szene gleich im Kopf hatte. An mancher Stelle für meinen Geschmack zu hart.

In der Leserunde habe ich leider nicht so regelmäßig mit gemacht, wie ich es gerne gewollt hätte. Zwischendurch wollte ich das Buch einfach nicht weiter lesen. Es viel mir sehr schwer, das Buch wieder in die Hand zu nehmen und das nächste Kapitel zu lesen. Ich habe es dennoch gemacht, zum einen, weil ich mich für die Leserunde verpflichtet habe und weil ich irgendwie auch gehofft habe, dass mich das Buch doch noch fesselt.

In der Leserunde-Gruppe kam die Idee auf, dass einem das Buch eventuell leichter von der Hand gegangen wäre, wenn man schon die anderen Bände der McRae-Reihe gelesen hätte. Das ist ganz sicher eine Überlegung wert. Wenn mir mein Lesestoff mal ausgeht, versuche ich mir mal Teil 1 zu Gemüte zu führen. Irgendwann.

An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich beim Goldmann-Verlag und bei Lovelybooks.de für die Bereitstellung des kostenfreien Leseexemplares!

 

 

Informationen zu Totenkalt von Stuart MacBride

Titel: Totenkalt

Originaltitel: In the cold dark Ground

Taschenbuch: 9,99 Euro

Kindle-Version: 8,99 Euro

Seitenanzahl: 640

Autor: Stuart MacBride

Genre: Thriller

Copyright: Goldmann Verlag (17. Juli 2017)

 

Lest Ihr auch so gerne wie ich? Welches Genre mögt Ihr am Liebsten?

Liebe Grüße,

Natascha

Dankbarkeit ändert alles – von M. Gail Woodard (Werbung)

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Dankbarkeit ändert alles

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Ich lese gerne. Es bedeutet für mich pure Entspannung. Ich vergesse dabei alles um mich herum. Wenn das Buch mich fesselt. Bei dem Buch „Dankbarkeit ändert alles“ von der Autorin M. Gail Woodard habe ich es anders erlebt. Warum? Weil es mich von den ersten Seiten an berührt hat. An dieser Stelle möchte ich  mich beim Reichel-Verlag bedanken, welcher mir das Buch kosten- und bedingunsfrei zur Verfügung gestellt hat.

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Habt Ihr schon mal einen Aha-Moment erlebt, völlig unerwartet, wo Euch Eure Gefühle übermannt haben und Ihr plötzlich ganz genau wußtet, was die Antwort auf eine Frage ist. Euch war plötzlich klar, welchen Weg Ihr von allen möglichen gehen wollt, obwohl Ihr zuvor noch unentschlossen und vielleicht sogar ängstlich wart?

Einen solchen Moment erlebt die Autorin M. Gail Woodard in Paris, im Rodin Museum, als sie Auguste Rodins Skulptur „Das Höllentor“ betrachtete. In diesem Moment wird mir bewußt, ich war noch nie in Paris, ja noch nicht mal in Frankreich…

Jedenfalls habe ich in meinem Leben auch schon einen solchen Moment erlebt, sicherlich mehrfach, doch einer ist mir ganz bewußt im Herzen geblieben, weil er mein ganzes weitere Leben verändert hat. Ich schlug eine neue Richtung in meinem Leben ein, mit allen Höhen und Tiefen die sich daraus ergaben. Ob ich es je bereut habe? Oh nein, das kann ich mit Gewissheit sagen. Ich bin dankbar für den „Geistesblitz“ den ich damals in Cavoeiro in Portugal erlebte.

Das Thema „Dankbarkeit“ ist für ein Buch ganz gewiß nicht neu und wenn man das Buch gelesen hat, ist man auch nicht plötzlich ein anderer Mensch. Doch mich hat es dazu bewegt, inne zuhalten, nachzudenken und vielleicht hat es doch Einfluß genommen, darauf, wie ich nun mit Situationen umgehe, was ich daraus für mich mache.

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Sehr sympathisch fand ich, dass die Autorin gleich zu Beginn des Buches sinngemäß schreibt, dass Ihr Buch nicht weltverändernd ist. Die Frage ist, was der Leser aus den niedergeschriebenen Worten macht. Was nehme ich aus dem Buch für mich persönlich mit? Die Autorin zeigt in Ihrem Buch die Möglichkeit auf, anders mit Situationen bzw. eingefahrenen Denkweisen umzugehen. Vielleicht bewußter zu denken, zu fühlen, zu handeln. Haben wir nicht selber die Wahl, wie wir mit einer Situation, einem Gefühl „umgehen“?! Vielleicht gibt es ja noch andere Möglichkeiten, als nur die Eine. Statt in Panik zu verfallen, mit Ruhe und Besonnenheit an eine neue oder auch alte Situation heranzugehen. Es nicht als nervig zu betrachten, sondern als Herausforderung, an der wir wachsen.

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Nehmen wir das Weihnachtsfest. Ich war das erstmal nach dem Tod meiner Mama über Weihnachten in Deutschland. Das erste mal nach fünf Jahren und ich hatte echt Respekt vor dieser Zeit. Angst würde ich es nicht nennen, denn mir würde außer einem Wahnsinns-Gefühlschaos ja nichts passieren. Aber eben vor diesem hatte ich echt Respekt. Dazu sollte ich erwähnen, ich bin ein sehr gefühlvoller Mensch. Ich lasse mich oft von meinem Gefühlen leiten, und das kann ich jetzt völlig wertfrei schreiben. Denn FÜHLEN ist auch ein wichtiger Aspekt in unserem Leben, Gefühle zulassen und sie annehmen, auch wenn das bedeutet, Menschen loszulassen. Auch das habe ich dieses Jahr Weihnachten lernen müssen.

Oh, ich kann  Euch sagen, in der Zeit vor Weihnachten, habe ich oft mit mir und dem Leben gehadert. Stand ich plötzlich vor einer Situation, die ich eigentlich überhaupt nicht haben wollte. Also war alles doof, ja einfach alles. Das Einkaufen, das Geschenke einpacken, das Outfit aussuchen. Einfach alles.

Der Grund, warum dieses Weihnachten gar nicht so doof war, wie ich es mir eingeredet habe, dafür gibt es viele verschiedene Gründe, einer ist zum Beispiel, dass ich LIEBEvolle Menschen um mich herum hatte, die mir die Feiertage verschönert haben. Dafür bin ich dankbar. Ich hatte viele Momente der STILLE, in denen ich in mich gehen konnte und meinen Gefühlen und Tränen freien Lauf lassen konnte. Ich bin besonders achtsam durch die Weihnachtstage gegangen, nicht, dass ich das sonst nicht mache. Doch im Alltag schiebt man ACHTSAMKEIT doch manchmal einfach weg, als wäre es ein kleiner Störenfried, für den man keine Zeit hat.

In den nächsten Tagen wird es in meinem Leben sehr ruhig zugehen, jedenfalls wenn es nach meinem Plan läuft. Dafür habe ich mich ganz bewußt entschieden, weil ich in mich gehen möchte. Ich möchte Pläne für das neue Jahr schmieden, über meine Zukunft nachdenken, meine Möglichkeiten in Erwägung ziehen und meine Herzenswünsche visualisieren.

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Wenn Ihr Momente der Ruhe braucht. Eure Gefühle, Euer Leben einfach mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten wollt, dann kann ich Euch das Buch „Dankbarkeit ändert alles“ ans Herz legen. Vielleicht gerade in dieser Zeit zwischen den Jahren, aber auch zu jeder anderen Zeit, in denen Ihr einfach mal die Möglichkeit braucht, Euren Blickwinkel ein wenig zu verändern. Vielleicht werdet Ihr erstaunt sein, was dieses Buch in Euch auslöst. Die Autorin ist übrigens nach einem Yogakurs nach Paris gereist. Da fällt mir wieder ein, dass ich schon seit Wochen mit dem Gedanken spiele, autogenes Training zu machen. Vielleicht ist die Zeit jetzt endlich gekommen!

Wann wart Ihr das letzte mal DANKBAR?

Liebe Grüße,

Eure Natascha

 

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